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Geschmorte Wachtelbrüstchen mit süß-saurem Linsengemüse auf Mais Polenta

Geschmorte Wachtelbrüstchen mit Keule

Dieses Gericht ist definitiv kein Alltagsessen sondern eher etwas für ein feines Essen mit Familie und Freunden. Geschmacklich fand ich es wirklich Bombe, da das Wachtelfleisch einen ganz feinen Geschmack hat und sehr gut mit dem Linsengemüse harmoniert. Insbesondere der Apfel gibt dem Essen nochmal etwas spezielles. Da man hier auch einen Hauch Italien auf dem Teller hat habe ich mich als Beilage für die Maispolenta entschieden, die ich mit ganz wenig Knoblauch und reichlich Parmesan geschmacklich aufgepeppt habe.

Rezept (reicht für 6 Personen)

  • 12 ausgelöste Wachtelbrüstchen mit Keule (gibt es fertig zu kaufen)
  • 150 g Pardina Linsen
  • 2 Möhren (putzen und in sehr feine Würfel schneiden)
  • 2 Petersilienwurzeln (putzen und in sehr feine Würfel schneiden)
  • 1 Stange Lauch (nur das weiße vom Lauch benutzen und in kleine Stücke schneiden)
  • 2 Schalotten (fein würfeln)
  • 1 säuerlicher Apfel (schälen, Kerngehäuse rauslösen und in feine Würfel schneiden)
  • 1 Handvoll frische Salbeiblätter
  • 1/2 L Gemüsefonds
  • Olivenöl zum anbraten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Rotweinessig
  • 3 EL dunkler Balsamessig
  • Pfeffer
  • Salz

für die Polenta:

  • 300 g Maisgrieß
  • 1,25 L Wasser
  • 100 g Butter
  • 100 g frisch geriebenen Parmesan
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz

Die Linsen laut Packungsanleitung bissfest garen, durch ein Sieb schütten und zur Seite stellen.

Die Wachtelbrüstchen abwaschen, trocken tupfen und salzen. Im Schmortopf Olivenöl erhitzen und die Wachteln von beiden Seiten anbraten. Wachteln zur Seite stellen. Die Schalotten in den Schmortopf geben und glasig dünsten. Dann das Wurzelgemüse und den Lauch dazu geben, das Tomatenmark einrühren. Den Ofen auf 160 Grad Celsius vorheizen. Den Apfel und die Salbeiblätter zum Wurzelgemüse dazugeben und alles mit dem Gemüsefonds ablöschen. Den Honig und die beiden Essig Sorten unterrühren. Die abgetropften Linsen dazugeben und ebenfalls alles gut durchmengen. Die Wachteln auf das Gemüse legen. Deckel auf den Schmortopf legen und für 30 Minuten in den Ofen geben.

In einem hohen Topf das Wasser für die Polenta zum Kochen bringen und etwas salzen. Den Maisgriess unter ständigen Rühren langsam in das Wasser einrühren. Temperatur runterstellen und für mindestens 20 Minuten weiter rühren. Die Butter unterrühren. Dann den Parmesan dazugeben und unterrühren. Den Knoblauch pressen und dazugeben. Alles gut durchrühren und warmhalten.

Die Polenta auf einem vorgewärmten Teller anrichten. Linsengemüse auf der Polenta verteilen und zwei Wachtelbrüstchen anlegen. Frischer Pfeffer darüber und fertig. Dazu passt ein fruchtiger Weisswein.

 

 

Rotes Curry mit Spinat und Tomaten

Butterzartes Curry mit Pute, Spinat und Tomaten

Das war wirklich einst der besten Currys, das ich je gekocht habe. Die Putenkeule war Butter,butter,butter zart. Einfach lecker. Mehr gibt es an der Stelle nicht zu sagen….. 🙂

Rezept (reicht für 4 Personen)

  • 1 Putenkeule ca. 600 g( Fleisch auslösen und in mundgerechte Stücke schneiden, Haut entfernen)
  • 500 g Babyspinat (waschen)
  • 300 g Cocktailtomaten (waschen, evtl. halbieren oder vierteln)
  • 1 Dose cremige Kokosmilch
  • 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 3 Knoblauchzehen (sehr fein gehackt)
  • 2-3 Stengel Koriander (gehackt)
  • ca. 1 EL Kokosöl
  • ca 2 TL rote Curry Paste
  • 1 EL Tomatenmark
  • ggfls.etwas Salz

Das Fleisch in etwas Öl leicht anbraten, die Zwiebeln dazugeben bis sie glasig sind. Die Currypaste und das Tomatenmark dazugeben und gut mit dem Fleisch und den Zwiebeln vermengen, bis das Fleisch gut von der Paste und dem Tomatenmark umgeben ist. Den Knoblauch mit dazugeben. Mit der Kokosmilch ablöschen. Temperatur zurücknehmen und ca. 15 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt. Ggfls. etwas Wasser dazugeben. Den Spinat mit zum Curry geben und weiter bei seichter Hitze köcheln lassen. Ab und an umrühren. Das Curry sollte schon leicht eindicken aber aufpassen, dass es nicht anbrennt. Um gar zu werden benötigt das Curry ca. eine Gesamtkochzeit von 40 Minuten. Das Fleisch sollte schön weich sein und das Curry sämig. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Tomaten mit dazugeben. Eventuell noch mit etwas Salz abschmecken. Auf Reis anrichten und mit dem frischen Koriander überstreuen. Fertig und guten Appetit.

Petras Basilikum Pesto

Basilikum Pesto

Mal ganz ehrlich. Es ist keine große Mühe ein Pesto selbst zu machen und es schmeckt einfach ganz anders als die gekauften. Außerdem kann man auch noch selbst bestimmen, was in welcher Menge reinkommt. Alleine die Farbe ist schon viel ansprechender und der Geschmack ist schön frisch nach aromatischem Basilikum. Ihr könnt es als Brotaufstrich benutzen oder zu Pasta. Hier ist nun meine eigene Mischung, die ich persönlich ganz lecker finde. Hier nun das bisher kürzeste Rezept auf diesen Seiten 😉 .

Rezept ( reicht als Pesto für mindestens 500 g Pasta)

  • 70 g Genoveser Basilikum (gewaschen)
  • 100 g Pinienkerne (goldgelb rösten und hacken)
  • 70 g Pecorino (gerieben)
  • 2-3 Knoblauchzehen (gehackt oder gepresst)
  • Salz
  • ca. 100 ml sehr gutes Olivenöl

Alle Zutaten miteinander pürieren und mit Salz abschmecken. Das Olivenöl würde ich langsam dazugeben. Falls man das Pesto vorbereiten und aufbewahren möchte: in ein Glas abfüllen und mit etwas Öl zum Schluss bedecken.

 

 

 

 

Marinierte Paprikaschoten und Auberginen mit Parmesan

Italienische Vorspeisen

Vorspeisen und Sommer gehören einfach zusammen. Was gibt es besseres als ein gutes Brot, ein paar Vorspeisen, Oliven, etwas Käse und Wein. Mehr braucht es nicht. Oft bereite ich 2-3 verschiedene Vorspeisen vor. Da diese immer mit gutem Olivenöl zubereitet werden halten sie sich in der Regel ich 2-3 Tage im Kühlschrank, sofern sie nicht schon vorher weggegessen werden 😉 . Der absolute Renner bei jeder Feier sind die Auberginen. Selbst eingefleischte Auberginen – Hasser habe ich damit schon überzeugen können.

Für die marinierten Paprika (ca. 6 Portionen)

  • je eine rote, gelbe und grüne Paprika
  • 2 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 2 EL gehackte glatte Petersilie
  • 200 ml gutes Olivenöl
  • Meersalz

Die Paprika waschen und im vorgeheizten Ofen bei 230 °C rösten bis die Schale leicht verbrannt ist und Blasen wirft. Dabei die Paprika ruhig mal drehen. Dann in einen Topf oder in eine Schüssel legen und zugedeckt abkühlen lassen. Von den Paprika die Haut abziehen, aufschneiden und von den Kernen und Rippen befreien und in Streifen schneiden. In eine flache Schüssel legen, mit dem Knoblauch und der Petersilie bestreuen und das Olivenöl darüber geben. Etwas salzen und zugedeckt ca. 1 Stunde im Kühlschrank marinieren lassen.

Für die Auberginen ( 6 Portionen)

  • 2 Auberginen
  • reichlich Salz zum Einlegen
  • halbe Tube Tomatenmark
  • 100 g Parmesan (gerieben)
  • ca. 200 ml gutes Olivenöl
  • 1 El Oregano, am besten frisch, trocken weniger nehmen
  • 2 Knoblauchzehen

Von den Auberginen Anfang- und Endstück abschneiden. Dann die Aubergine längs in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Von jeder Scheibe beide Schnittseiten salzen und ca. 10 Minuten in dem Salz ziehen lassen.

In der Zwischenzeit das Tomatenmark mit etwas Wasser glatt rühren. Den Knoblauch pressen und zusammen mit dem gehackten Oregano dazugegeben. Gut verrühren und zur Seite stellen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Auberginenscheiben gut abwaschen und trocken tupfen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech nebeneinander legen und mit jeweils einem TL Öl bestreichen. Wichtig ist, dass die ganze Scheibe mit Öl bedeckt ist. In den Ofen schieben und die Auberginen garen, bis sie weich sind. Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.

Den Ofen auf 230 Grad hochstellen. Die Auberginen nun mit dem Tomatenmark bestreichen und auf jeder Scheibe Parmesankäse verteilen. Nochmals in den Ofen schieben und den Käse überbacken. Das Gericht kann war oder kalt gegessen werden.

Spargelrisotto mit Argentinischen Rotgarnelen

Spargelrisotto

Es geht doch nichts über ein schön schlotziges Risotto. Risotto ist nicht wirklich kompliziert. Einfach immer schön rühren und Flüssigkeit nachgiessen und den richtigen Zeitpunkt abpassen. Ich persönlich mag es nicht, wenn der Reis zu fest ist, matschig sollte er allerdings auch nicht sein. Gute Zutaten und das richtige Timing sind das Geheimnis eines richtig guten Risottos 🙂 .

Rezept (reicht für 4 Personen)

  • 12 argentinische Rotgarnelen (Entdarmt und geschält)
  • 2 Gläser Risotto Reis (100 ml Gläser)
  • 500 g grünen Spargel (untere Drittel geschält und in drei Teile geschnitten)
  • 700 ml Hühnerfonds
  • 400 ml trockenen Weisswein (z.B. Blancs de noir)
  • 2 Schalotten ( in ganz feine Würfel geschnitten)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
  • 100 ml Sahne (geschlagen)
  • 100 g Butter
  • 2 EL gutes Olivenöl
  • Worcestersauce
  • frischer französischer Estragon (sollte gehackt etwa ein EL ergeben)
  • weisser Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Meersalz

Den Spargel mit etwas Wasser bedeckt und ein wenig Salz und einem TL Zucker kochen bis er gar ist aber noch schön grün und bissfest. Spargel aus dem Wasser heben, Kochwasser aufbewahren und Spargel zur Seite stellen.

Die Butter in einem beschichteten Topf oder Pfanne erwärmen, die Schalotten dazugeben und glasig dünsten. Den Reis dazugeben und ca. 2 Minuten mit dünsten. Mit 2/3 des Weissweins ablöschen und etwas Hühnerfond angiessen. Dabei rühren. Sobald die Flüssigkeit verdampft ist immer etwas Wein und Hühnerfonds nachgiessen. Weiter rühren. Auch zwischenzeitlich etwas von dem Spargelwasser dazugeben.

In dr Zwischenzeit die Garnelen mit etwas Olivenöl und dem Knoblauch in einer Pfanne garen.

Kurz vor Ende der Kochzeit den Spargel unter das Risotto heben. Kurz erwärmen. Dann die geschlagene Sahne unterheben und mit etwas Worcestersauce,  Salz und Pfeffer abschmecken. Den Estragon kurz vor dem Servieren zum Risotto dazugeben.

Das Risotto zusammen mit den Garnelen auf einem warmen Teller anrichten und servieren. Dazu passt z.B. wunderbar ein Blancs de Noir.

 

 

Frühlingsrollen

Frühlingsrollen mit Hackfleisch und Gemüse

Rezept (reicht für ca. 20 Rollen)

  • Spring Roll Pastry /Teig aus dem Asienladen
  • 600 g Hackfleisch gemischt
  • 1 EL Soyasauce
  • 2 TL Fischsauce
  • 100 g Erbsensprossen
  • 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 1 große rote Paprika (in kleine Streifen geschnitten)
  • Chili Sauce oder Sweet Chili Sauce
  • Basmati -oder Jasminreis
  • 2 EL Erdnussöl

neutrales Öl zum Ausbraten

Das Öl leicht erhitzen und das Hackfleisch krümelig darin anbraten, die Zwiebel dazugeben und mitbraten. Die Paprika kurz dazugeben und dann alles mit der Sojasauce ablöschen. Die Erbsensprossen unterheben und alles mit der Fischsauce würzen. Etwas abkühlen lassen. Dann ca. 1 1/2 EL auf eine Teigblatt geben, die Seiten einklappen und eng aufrollen.

Wenn alle Frühlingsrollen fertig sind in einer beschichteten Pfanne Öl erhitzen. Der Boden sollte gut bedeckt sein. Die Frühlingsrollen von allen Seiten ausbacken bis sie goldgelb und knusprig sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Reis servieren. Dazu passt eine Chilesauce oder eine Sweet Chili Sauce.

 

Geschmorte Lammkeule

Geschmorte Lammkeule mit Rosmarin Kartoffeln

Saftig und rosa. So schmeckt die Lammkeule großartig. Das Gericht ist aber nicht für Eilige, da es etwas Zeit braucht. Dafür braucht man sich eigentlich nicht viel um das Fleisch kümmern, da es so alleine im Ofen vor sich hin gart. Ich bin ein großer Fan von Schmorgerichten. Da die Temperaturen gerade eher herbstlich sind passt das auch wunderbar momentan in den Speiseplan 🙂 .

Rezept (reicht für 4 Personen)

  • 1,5 kg Lammkeule (pariert mit Knochen)
  • 2 Möhren (geschält und in Stücke geschnitten)
  • 3 Stangen Bleichsellerie (geputzt und in Stücke geschnitten)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 Zwiebeln (gewürfelt)
  • 3 Tomaten (in Stücke geschnitten)
  • 5 Zweige Thymian
  • 400 ml Rotwein
  • 600 ml Lammfond
  • 1 ganze Knoblauchknolle (mit Schale und in 2 Hälften geschnitten)
  • etwas Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer
  • eventuell etwas Kartoffelstärke zum Andicken der Sauce

für die Rosmarin Kartoffeln:

  • 1 kg Kartoffeln mit Schale (z.B. La Ratte wegen der dünnen Schale)
  • 2 Zweige Rosmarin (Nadeln fein gehackt)
  • 3 Knoblauchzehen (fein gehackt)
  • 2 EL Olivenöl

Den Ofen auf 110 °C (Umluft) vorheizen. Die vorbereitete Lammkeule gut salzen und in etwas Öl von allen Seiten scharf anbraten. Ich benutze dafür immer einen gusseisernen Bräter. Die Lammkeule aus dem Bräter holen, Temperatur etwas kleiner stellen und das Wurzelgemüse, das Tomatenmark und die Zwiebeln anschmoren. mit dem Wein ablöschen und mit dem Lammfond auffüllen. Den Bratensatz etwas lösen, falls erforderlich. Die Lammkeule wieder dazugeben und den Knoblauch und den Thymian auf das Gemüse legen. Zur Kontrolle der Kerntemperatur ist es gut ein Bratenthermometer zu nutzen. Das dann noch in das Fleisch stecken und alles in den Ofen schieben. Nach einer Stunde Garzeit den Ofen auf 80°C zurückstellen und die Keule immer mal wieder mit Flüssigkeit begießen.

Die Lammkeule braucht ca. 3 Stunden, um 73 °C Kerntemperatur zu erreichen. Damit war mein Fleisch rosa und immer noch sehr saftig.

Das Fleisch sollte dann in Alufolie gewickelt  und zum Warmhalten in den Ofen gelegt werden.

Die Rosmarinkartoffeln habe ich in der Tefal Actifry zubereitet. Das Rosmarin und der Knoblauch kommen erst kurz vor Ende der Garzeit dazu. Das war ungefähr nach 40 Minuten.

Wenn mann keine Actifry hat dann am besten die Kartoffeln vorkochen und mit dem Öl und dem Knoblauch kurz in einer Pfanne anrösten. Rosmarinnadeln dazugeben und fertig.

Für die Sauce die Flüssigkeit und das Gemüse durch ein Sieb gießen und in einem Topf auffangen. Ich hatte auch noch etwas von dem Gemüse durch das Sieb püriert.

Ca. 1 EL Kartoffelstärke mit kaltem Wasser anrühren und in die Sauce rühren. Kurz aufkochen bis es andickt.

Nun das Fleisch aufschneiden, Kartoffeln anrichten und die Sauce dazugeben.

 

Tatar auf grünem Spargel mit Wachtelei

Tatar mit grünem Spargel

Der Spargel ist kurz in der Pfanne angebraten und mit Sojasoße abgelöscht. Das gibt einen schönen würzigen Kontrast zu dem feinen Geschmack des Tatar. Außerdem habe ich noch ein wenig Knoblauch angeröstet und dazugegeben. Alles zusammen schmeckt einfach super, wenn man rohes Fleisch mag ;-).

Rezept (reicht für 4 Personen)

  • 400 g Rinderfilet (mit dem Messer in ganz feine Stücke schneiden)
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Tomatenmark
  • 3 Anchovis (ganz fein gehackt)
  • 3 Cornichons ( ganz fein gehackt)
  • 1 EL Kapern (ganz fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g grünen Spargel (unteren zwei Drittel schälen)
  • etwas Sojasauce zum Ablöschen
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen (in Scheiben geschnitten)
  • 4 Wachteleier

Alle Zutaten für das Tatar mit dem Fleisch vermengen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und das Fleisch etwas durchziehen lassen.

Den Spargel in drei Teile schneiden. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erwärmen und den Knoblauch darin goldbraun braten. Rausheben und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Den Spargel ca. 5 Minuten anbraten, mit der Sojasauce ablöschen und etwas ziehen lassen.

Die Wachteleier in einer beschichteten Pfanne als Spiegelei braten.

Nun einige Spargelstangen auf einem Teller nebeneinander legen. Mit einem Gourmetring das Tatar auf dem Spargel anrichten. Das Wachtelei auf das Tatar legen und weitere Spargelstangen und die Spitzen auf dem Teller verteilen. Etwas gerösteten Knoblauch dazu und fertig ist ein köstliches Essen.

Chili Hühnchen mit Zuckerschoten und Erdnüssen

Chili Hühnchen

Gerichte aus dem Wok sind einfach gemacht, gehen schnell und schmecken gut. Mir zumindest 😉 . Mit wenigen Zutaten kann man immer wieder neue Gerichte kreieren. Daher auch immer gut als Resteessen geeignet. Ich habe noch Jasminreis diazugemacht. Kann man aber auch weglassen, falls man die Carbs 🙂 sparen möchte.

Rezept ( für 4 Personen)

  • 500 g Hühnchenbrustfilet (in Streifen schneiden)
  • 125 g Zuckerschoten (gewaschen und geputzt)
  • 100 g ungesalzene, geröstete Erdnüsse
  • 2 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 2 Thai Chilies (entkernt und in feine Ringe geschnitten)
  • 1 Stückchen Ingwer (ca. 4 cm, fein gerieben)
  • 1 Handvoll Thaibasilikum (in Streifen geschnitten)
  • 4 EL Hoisin Sauce
  • 1 kleine Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 1 TL brauner Zucker
  • 4 EL Erdnussöl
  • Saft von einer Limette
  • Salz, Pfeffer

Wer mag kann noch 2 Gläser Jasminreis dazu kochen. Zubereitung laut Packungsbeilage oder unter Entenbrust in süß-saurer-scharfer Soße mit Möhrenspaghetti und Thaireis

Den Knoblauch, Chili, Ingwer mit dem Zucker, der Hoisin Sauce und ca. 4 EL Wasser verrühren. Das Fleisch in der Mischung für ca. 60 Minuten marinieren lassen.

Das Öl in einem Wok erhitzen. Die Zwiebel glasig dünsten. Das Fleisch mit der Marinade dazugeben und unter Rühren garen. Kurz vor Ende der Garzeit die Zuckerschoten dazugeben. Kurz mit kochen bis sie eine kräftige grüne Farbe annehmen. Mit Salz, Pfeffer und dem Limettensaft abschmecken. Die Erdnüsse und den Basilikum dazu geben und anrichten.

 

 

Hähnchenrouladen mit Pastrami

Hähnchenroulade mit Püree

Eine schöne Kombi mit einer grossartigen Soße. Das Basilikum und die Tomaten geben dem ganzen einen mediterranen Touch. Dazu passt ein Kartoffelpüree mit einem Hauch Knoblauch. Beim Vorbereiten bzw. Halbieren der Hähnchenbrustfilets braucht man etwas Übung ist aber machbar.

Rezept (reicht für 4-6 Personen)

  • 3  Hähnchenbrustfilets ca 600 g
  • 6 Scheiben Pastrami
  • 200g Paprikafrischkäse
  • 1 Bund Basilikum
  • 6 Minitomaten (halbiert)
  • 400 ml Kalbsfond
  • 200 g Creme Fraiche
  • 150 ml trockener Weisswein
  • 6 Rouladenspiesschen
  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • 300 ml Milch
  • 50 g Butter
  • Salz
  • eine Knoblauchzehe (gepresst)
  • etwas neutrales Öl zum Braten

Die Hähnchenbrustfilets der Länge nach halbieren. Dafür ist ein sehr scharfes Messer notwendig. Am Besten beginnt man an der dickeren Seite zu schneiden. Durch das Halbieren entstehen dünne, längliche Scheiben, die man gut rollen kann und die zudem auch besser garen.

Wenn alle Stücke vorbereitet sind die Innenseiten der Rouladen mit Paprikafrischkäse bestreichen, eine Scheibe Pastrami und ein Basilikumblatt darauf legen und von der breiten Seite alles eng aufrollen und mit einem Rouladenspiess fixieren. Mit den anderen Rouladen genauso verfahren. Die Rouladen von aussen gut salzen und pfeffern.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln garen.

Nun die Rouladen von allen Seiten gut anbraten, sodass sie Farbe bekommen. Mit dem Wein ablöschen und mit dem Fond aufgiessen. Deckel auflegen und bei kleiner Flamme langsam garen lassen. Falls zu viel Flüssigkeit verkocht mit etwas Wasser oder Fonds auffüllen.

Die fertigen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder stampfen. Die Milch mit der Butter erwärmen und in das Püree einrühren bis es glatt ist. Eine kleine Knoblauchzehe hineinpressen, etwas salzen, umrühren und warm stellen.

Die Rouladen aus dem Fonds holen und zur Seite stellen. Die Creme Fraiche einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Handvoll Basilikum klein schneiden und in die Soße geben. Die Tomaten halbieren und kurz in der Soße erwärmen. Die Rouladen wieder dazugeben und nochmals leicht erwärmen.

Kartoffelpüree auf die Mitte eines Tellers geben. 1 Roulade aufschneiden und auf dem Püree anrichten. Mit der Soße begießen und mit etwas Basilikum garnieren. Dazu passt ein trockener Weisswein.

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