Archive of ‘Kochen’ category

Spinat-Lachs Rolle

Spinat-Lachs Rolle

Letzte Woche hatten wir ja schon einmal einen kleinen Eindruck vom Frühling. Irgendwie bekomme ich da immer Lust auf frische, farbenfrohe Produkte. Diese Spinat-Lachs Rolle ist nicht nur schnell gemacht, sie ist auch super simpel und schmeckt toll. Ihr müsst allerdings ein wenig Zeit zum Kühlen und Durchziehen mit berechnen. Meine Rolle war so ca. 3 Stunden im Kühlschrank. Das reicht völlig aus. Wenn es schon bald frische Frühlingskräuter wie z.B. Bärlauch gibt werde ich sicherlich auch nochmal andere Kombinationen ausprobieren. Dieses simple Rezept schreit geradezu nach noch mehr Varianten 😉

Rezept (kleine Vorspeise für 4 Personen oder für ein kaltes Buffet)

  • 100 g geräucherter Wildlachs
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 50 g Parmesan (geraspelt)
  • 125 g TK Blattspinat (aufgetaut, und in kleine Stücke geschnitten
  • 4 frische Bio Eier
  • Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 200 °C vorheizen (Umluft). Eine eckige Auflaufform (ca. 24×30) mit Backpapier auslegen. Wer hat kann auch einen Metallbackrahmen benutzen, der sich variabel auf unterschiedliche Größen einstellen lässt und diesen dann auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Die Eier schaumig rühren. Das Wasser aus dem Spinat pressen und diesen dann klein schneiden und unter die Eier rühren. Den Käse dazu, man kann auch andere Käsesorten nutzen, und mit Salz und Pfeffer etwas abschmecken. Die Masse in die Auflaufform geben und glatt streichen.

Circa 10 Minuten backen, bist das Ei stockt. Etwas abkühlen lassen und auf Frischhaltefolie mit der oberen Seite nach unten stürzen. Mit dem Frischkäse bestreichen, dabei die Ränder etwas aussparen, damit der Käse beim Rollen nicht raus quillt. Den Lachs darüberlegen und alles an der langen Seite zusammenrollen. Eng eingerollt in Frischhaltefolie ca. 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dazu passt. z.B. auch eine Mascarpone Zitronencreme oder Meerrettich. Guten Appetit.

 

Rotes Linsencurry mit Kokos und Erdnusssauce dazu geschmorter Blumenkohl und Möhren

Rotes Linsencurry, Blumenkohl, Möhren dazu Jasminreis

Hier habe ich nun den farbigen Blumenkohl verarbeitet. Ich habe ihn zusammen mit Möhren im Ofen geschmort. Das ergibt zusätzlich Röstaromen. Dazu gibt es ein aromatisches rotes Linsencurry mit Kokosmilch und Erdnussbutter. Sehr, sehr lecker und uuups ist sogar vegan zumindest aber vegetarisch 🙂 .

Rezept (reicht für 4 Personen)

  • 1 Tasse rote Linsen
  • 600 g festkochende Kartoffeln (geschält und in kleine Würfel geschnitten)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 175 g crunchy Erdnussbutter
  • 350 ml passierte Tomaten
  • 1 TL Red Curry Paste aus dem Asienladen
  • 1 rote Zwiebel (in feine Würfel geschnitten)
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst)
  • 1 EL Öl
  • Meersalz

für das geschmorte Gemüse aus dem Ofen:

  • 4 Möhren (geschält und in dünne Scheiben geschnitten)
  • 2 Miniblumenkohl ( in kleine Röschen zerteilt)
  • 2 EL Öl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Meersalz

für den Reis:

  • 2 Gläser Jasminreis
  • etwas Salz

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Yogurtlu Adana Kebab auf geröstetem Fladenbrot

Adana Kebab mit Knoblauch Joghurt

Diese Essen ist bei meinen Kindern der absolute Oberrenner und eigentlich relativ einfach. Am besten schmeckt es, wenn man den Kebab Spiess auf dem Grill brät. Die Kombination aus dem geröstetem Fladenbrot, dem lauwarmen Knoblauchjoghurt und dem würzigem Fleisch erzeugt gerade beim Schreiben schon wieder erhöhten Speichelfluss ;-). Genial lecker.

Rezept (für 4 Personen)

für das Kebab:

  • 500 g Rinder- oder besser Lammhack
  • 6 EL Paniermehl
  • 1 Ei
  • 2 EL gehackte Petersilie (glattblättrige)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Piment
  • 1 Zwiebel (gerieben)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL süßer Paprika
  • Salz, Pfeffer

Brot, Joghurt und Paprikabutter:

  • 1 Fladenbrot (in Würfel geschnitten)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 kg türkischen Sahnejoghurt (Süzme)
  • Salz
  • 5 Knoblauchzehen (2 für den Joghurt und 3 für das Knoblauchöl für das Brot)
  • 125 g Butter
  • 1 EL süßes Paprikapulver

zum Garnieren:

  • etwas getrocknete Minze
  • Pul Biber
  • eventuell ein paar Blätter Petersilie

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Lauch und Möhren in Olivenöl

Lauch, Möhren und Reis

Lauch und Möhren hört sich erst einmal unspektakulär an. Umso überraschender ist der Geschmack, wenn man dieses Gericht das erste mal probiert. Ich finde die Kombi großartig. Ganz feiner, milder Geschmack mit ein wenig Säure durch die Zitrone. Das Gericht ist eine türkische Vorspeise, die man sowohl warm als auch kalt essen kann. Als Beilage ist sie auch geeignet, also ein absoluter Allrounder 🙂 . Das Gericht hält sich im Kühlschrank  2- 3 Tage und schmeckt durchgezogen nochmal ein wenig besser. Und das beste ist: absolut schnell zubereitet und kinderleicht.

Rezept (als Vorspeise oder Beilage für 4 Personen)

  • 3 Stangen Lauch (Lauch halbieren, gründlich putzen und nur die hellen Teile nutzen, in ca. 3cm lange Stücke schneiden)
  • 2 große Möhren (schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden)
  • 1 Zwiebel (in feine Würfel schneiden)
  • 4-5 EL hochwertiges Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • eine Tasse Reis
  • 1 EL Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • Salz

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Süsskartoffelsuppe mit Red Thai Curry

Süßkartoffelsuppe mit Zuckerschoten

Die Suppe ist das erste mal von mir gekocht worden als ich relativ überraschend Besuch von einer Freundin bekam und ich mir kurzfristig und schnell etwas zum Essen ausdenken musste, da ich keine Gelegenheit mehr zum großen planen und einkaufen hatte. Wenn man in so einer Situation dann nicht zum Hörer für das Pizzataxi greifen möchte muss man halt kreativ werden. Leider hatte ich es versäumt die Zutaten aufzuschreiben und da die Suppe sehr köstlich war habe ich nun nochmal meine Gehirnzellen aktiviert und mich mit Waage, Stift und Block „bewaffnet“ und die Suppe erneut gekocht. Daher hier nun das Rezept.

Rezept (reicht für 5-6 Portionen)

  • 1 Kilo Süsskartoffeln (geschält und in Stücke geschnitten)
  • 200 g Kartoffeln ( geschält und gewürfelt)
  • 1 Stange Staudensellerie (in Scheiben geschnitten)
  • 1 Möhre (geschält und gewürfelt)
  • 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 TL Red Curry Paste (aus dem Asienladen)
  • 1 EL Tomatenmark
  • etwas Öl
  • Salz
  • Koriander
  • für die Einlage:
  • 200 g Zuckererbsen (in Streifen geschnitten)
  • 3 Knoblauchzehen (gepresst)
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 EL Butter

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Jambalaya

Reisgericht mit Hühnchen und Garnelen

Jambalaya ist ein typisches Gericht der Cajun Küche und ist ein raffiniertes Alltagsgericht, das leicht nachzukochen ist. Ich habe entgegen einiger Angaben zu Jambalaya den Schinken weggelassen und habe stattdessen Hühnchen mit dazu genommen. Wichtig ist die Auswahl der Garnelen. Ich habe Argentinische Rotgarnelen genommen, die einen ausgesprochen guten Geschmack haben. Hier ist Devise besser weniger, dafür Qualität.

Rezept (für 4 Personen)

  • 200 g parboiled Reis ( mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz kochen bei kleiner Hitze kochen, bis der Reis das Wasser ganz aufgenommen hat)
  • 3 Stangen Staudensellerie ( in kleine Würfel geschnitten
  • 2 rote Paprika ( geputzt und in feine Würfel geschnitten)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln (fein gewürfelt)
  • 2 Knoblauchzehen (fein gewürfelt)
  • 2 Chili in feine Ringe geschnitten
  • 1 Dose Tomaten (in feine Stücke geschnitten)
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, 1 Messerspitze Nelkenpulver
  • 500 g Hähnchenbrustfilet (in Würfel geschnitten)
  • 8 Garnelen (entdarmt)
  • etwas Öl zum anbraten
  • 1 – 2 EL gehackten, frischen Koriander

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Mango Terrine

Mangoterrine

Mangoterrine

Mango geht irgendwie immer und in jeglicher Form. Hier als super leckerer Nachtisch. Die Terrine kann man wunderbar vorbereiten und ist absolut gästetauglich. Über Nacht durchgezogen ist der Geschmack nochmal doppelt so gut. Ich hatte blöderweise einen Löffel Rohrzucker mit zu dem Mangopüree getan. Den kann man aber getrost weglassen wenn man schöne reife Mangos hat kommt das Dessert ohne aus. Dann ist die Farbe auch noch ein wenig schöner.

Rezept (reicht für 6-8 Personen)

  • man braucht eine längliche Form mit einem Fassungsvermögen von mindestens 600 ml. Mit Frischhaltefolie bis über dem Rand auslegen.
  • 1 1/2 Beutel gemahlene Gelatine
  • 3 reife Mangos (eine zum Dekorieren)
  • Saft von einer Blutorange
  • 150 g Quark
  • 150 g Mascarpone

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Rotkohl-Apfel Süppchen

Rotkohl-Apfel Süppchen mit Zimtcroutons und Ziegenfrischkäse

Rotkohl-Apfel Süppchen mit Zimtcroutons und Ziegenfrischkäse

Ich muss ja schon zugeben, dass mich bei der Idee diese Suppe zu kochen auch ein wenig die Farbe gereizt hat. Die ist wirklich Wahnsinn und äußerst dekorativ. Die Suppe kann aber definitiv mehr als nur schön aussehen. Das ganze ist eine wunderbare Komposition aus verschiedenen Aromen wie z.B. Orange, Ingwer, Apfel und einiges mehr, die alle auf jeden Fall in die Winterküche gehören. So ist es sicherlich auch nicht verwunderlich wenn ich euch jetzt offenbare, dass die Zubereitung auch ein wenig Arbeit macht. Überhaupt finde ich verkennen viele den Aufwand, der in einer guten Suppe steckt. Wenn ich den Satz höre:“Mach doch mal etwas Einfaches, eine Suppe“, verdrehe ich sicher die Augen im Kopf. Das kann nur jemand sagen, der noch nie eine Suppe zubereitet hat 🙂 .

Rezept ( reicht für 4 Portionen)

  • 500 g Rotkohl (geraspelt)
  • 1 mittelgroße Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 3 mittelgroße Kartoffeln ( in Würfel geschnitten)
  • 2 Äpfel (am besten eignen sich Boskop, in Würfel schneiden)
  • Saft einer Orange
  • 1 Stück Ingwer ( gerieben, sollte mindesten 1 EL ergeben, gerne auch ein wenig mehr)
  • 200 ml Rotwein
  • 100 ml Traubensaft
  • 800 ml Gemüsefond (am besten frisch, ansonsten bitte kein Instant, da dort zuviel Salz drin ist und durch den Eigengeschmack den der Suppe verfälscht)
  • 50 ml weißer Balsamico Essig (alternativ Apfelessig)
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 EL brauner Rohrzucker
  • Salz

für die Garnitur:

  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 4 Scheiben Toast (den Rand abschneiden und würfeln)
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Zimt
  • etwas Dill oder Koriander als Deko

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Entenbrust in süß-saurer-scharfer Soße mit Möhrenspaghetti und Thaireis

Entenbrust mit Möhrenspaghetti und Thaireis

Entenbrust mit Möhrenspaghetti und Thaireis

Manchmal entstehen die besten Rezepte aus Zufall. Das hier ist ein gutes Beispiel dafür: Kühlschrank auf – reingucken -alles rausholen, das passen könnte – und loslegen. Ich kaufe immer ein wenig auf Vorrat ein, da ich Vollzeit berufstätig bin, jeden Abend für meine Kinder und mich koche, und dann meistens keine Zeit ( und Lust) zum Einkaufen habe. Dank Null Grad Zone im Kühlschrank und Froster kein Problem. Außerdem gibt es manchmal die tollsten Sachen im Angebot und da ist es dann schlecht, wenn man schon mit einem vorgefertigten Plan einkaufen geht. Das passt auch irgendwie nicht zu mir, gut strukturiert den Wocheneinkauf bis ins kleinste  Detail durchzuplanen, da Kochen für mich auch bedeutet kreativ zu sein/werden. Und so bleibt mir in der Woche eine Menge Kreativität, um unser alltägliches Abendessen aus dem zuzubereiten, was der Kühlschrank hergibt 🙂 . Mit der Zeit sind daraus im Laufe der Zeit schon viele gute Gerichte entstanden, die regelmäßig immer mal wieder gekocht werden. Allerdings habe ich nicht immer penibel die Zutaten und Mengen mitgeschrieben. Wenn ich in der Küche so richtig in Fahrt komme, kann das schon einmal passieren. Hier war ich aber mal fleißig und habe für euch direkt alles festgehalten. Also ran an die Töpfe und Pfannen und nachkochen.

Rezept (reicht für 4 Personen als Vorspeise. Für 4 erwachsene Personen als Hauptgericht würde ich den Fleischanteil und entsprechend die Zutaten für die Soße verdoppeln)

  • 300 g Entenbrustinnenfilets (alternativ Hähnchenbrustfilets)
  • 5 mittelgroße bis große Möhren (als Gemüsespaghetti oder als Julienne geschnitten)
  • 1 mittelgroße Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 1 rote Thai Chilischote (in Ringe geschnitten mit Kernen)
  • 2 Gläser Thaireis (oder Jasminreis)
  • 4-5 Knoblauchzehen (gepresst)
  • 1 EL geriebener, frischer Ingwer
  • 1 EL dunkler Balsamessig
  • 1 gehäufter EL Rohrzucker
  • 3 EL Ketchup (falls vorhanden Chiliketchup ansonsten normaler)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Ketchup Manis (süße Sojasoße)
  • 50 g Butter
  • etwas neutrales Öl zum Braten
  • Salz
  • Rucola Keimlinge als Deko

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Thunfisch in Ponzusoße, marinierter Apfel und Mango von Matthias

Thunfisch

Thunfisch in Ponzusoße, marinierter Apfel und Mango

Ja, hier bin ich also, oder ich fange anders an: „Hallo!“, „GutenTag!“, „Servus“ oder auch „Grüß Gott!“ wie man in Bayern sagt. Ich heiße Matthias, lebe in diesem schönen Bundesland, bin von Beruf Zahnarzt und koche gern. Ich mag alles was mit Gastronomie zu tun hat und habe wahrscheinlich einen Kochgeräte-„Fimmel“, jedenfalls behauptet das meine Frau. Manche meinen, ich wäre „gastrosexuell“, diese Wortschöpfung hört man ja immer öfters und beschreibt  vielleicht am Besten meinen „Fetisch“. „Ja, und was will der jetzt hier?“ werden manche sich jetzt fragen. Petra, unsere Querköchin, hat mich eingeladen, hier mal als Gastblogger aufzutreten und ehrlich gesagt, bin ich ein wenig aufgeregt, ist neu für mich. Petra meint aber, es wäre alles halb so schlimm. „Ja und wie kommt Petra jetzt ausgerechnet auf mich?“ Wie heißt es so schön, man begegnet sich immer zweimal im Leben. Die erste Begegnung war an einem Montag. Ich durfte für sie und drei andere unter Kamerabeobachtung, genauer gesagt, es waren 3 Kameras, ein Menu zubereiten. Das Ganze nannte sich dann „Das perfekte Dinner, wer ist der Profi“ und war im September 2016 abends bei VOX zu sehen. Es war eine super Woche zusammen, wir hatten viel Spaß, sind viel gereist, haben viel gegessen. Ja und das ist jetzt die zweite Begegnung, hier in ihrem Blog.

Na ja, stimmt nicht ganz, wir sind immer noch ständig in Kontakt, zusammen mit den anderen 🙂

So, jetzt kommt der große Moment, hier ist mein Rezept. Mein Vorschlag: Thunfisch in Ponzusoße, marinierter Apfel und Mango. Alles leicht vorzubereiten, nicht so „schwer“ und eine leckere Vorspeise, vielleicht auch für die bevorstehenden Feiertage, probiert es aus.

Ich danke Petra, dass ich als Gast in ihrem Blog auftreten darf, wünsche gutes Gelingen und nicht vergessen… immer schön „querkochen“… Euer Matthias

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